Adios Sabata

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Beitragvon Mailman » Donnerstag 28. Dezember 2006, 18:05

Im Bruckner steht, daß der Film wie folgt endet: "Im Morgengrauen des nächsten Tages findet Pater Mike zwei Goldsäcke auf der Schwelle des Waisenhauses, und als er nach seinem Wohltäter Ausschau hält, sieht er gerade noch eine schwarze Silhouette am Horizont verschwinden"
Existiert diese Szene überhaupt, denn in der OFDB steht, die deutschen VÖ und TV-Ausstrahlungen seien uncut?
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Beitragvon Chuck » Donnerstag 28. Dezember 2006, 19:01

Zufällig hab ich den Bruckner zu Weihnachten bekommen und hab mich auch über diese Beschreibung gewundert.

Ich hab von dem Film mehrere TV-Ausstrahlungen gesehen und kann mich an dieses Ende nciht erinnern. Allerdings meint Sabata, dass das Gold Bellantines Erbe bekommen soll. Meint er sich selbst damit?
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Beitragvon Karl » Freitag 29. Dezember 2006, 12:16

Dieses Ende stand im Drehbuch und z.B. auch im Pressetext damals, der Film selbst endet aber früher.
Vielleicht gibts noch Fotos von der Szene, schau 'mer mal.
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Beitragvon Slim Naughton » Freitag 29. Dezember 2006, 15:56

mr. bruckner hat doch, glaube ich, auch zugegeben, dass er sich nicht alle filme persönlich reingetan, sondern teilweise auf fremdautoren zurückgegriffen hat. ist vielleicht jetzt so ein beispiel :wink:.
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Beitragvon Mailman » Freitag 29. Dezember 2006, 16:12

Das könnte ich bei einem unbekannteren Film ja verstehen, aber die "Sabata-Reihe" dürfte ein Autor, der über das Genre ein Standard-Werk verfaßt, doch wohl gesehen haben. Vielleicht kriegt Karl noch was raus.
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Beitragvon Chuck » Freitag 29. Dezember 2006, 17:56

mr. bruckner hat doch, glaube ich, auch zugegeben, dass er sich nicht alle filme persönlich reingetan, sondern teilweise auf fremdautoren zurückgegriffen hat


Nicht unbedingt bei dem Film, aber mir ist beim lesen schon manchmal aufgefallen, dass die texte aus anderer feder sind. Da ist ein anderer Schreibstil, da werden Wörter und Redewenduzngen verwendet, die heut nciht mehr üblich sind.
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Beitragvon Stanton » Freitag 29. Dezember 2006, 19:58

Die elend langen Inhaltsangaben zu den Leone Filmen stammen aus einem Buch von Oreste de Fornari, erschienen 1985 im Bahia Verlag.
Ohne Quellenangabe.
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Beitragvon Mailman » Samstag 30. Dezember 2006, 00:03

Das Buch von de Fornari war eine meiner größten Fehlinvestitionen. Bin ewig dahinter hergewesen, habe es dann für 60 Euro bekommen und dann war es eine komplette Enttäuschung. Einzig interessant war Vincenzonis Entwurf für eine Fortsetzung von "Zwei glorreiche Halunken".
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Beitragvon Slim Naughton » Dienstag 2. Januar 2007, 10:37

Chuck hat geschrieben:
mr. bruckner hat doch, glaube ich, auch zugegeben, dass er sich nicht alle filme persönlich reingetan, sondern teilweise auf fremdautoren zurückgegriffen hat


Chuck hat geschrieben:Nicht unbedingt bei dem Film


das denke ich eigentlich auch nicht, aber mir fällt keine erklärung dafür ein, dass er hier ein filmende beschreibt, das so ja wohl niemals existiert hat. zumindest habe ich karl so verstanden.

Chuck hat geschrieben:, aber mir ist beim lesen schon manchmal aufgefallen, dass die texte aus anderer feder sind. Da ist ein anderer Schreibstil, da werden Wörter und Redewenduzngen verwendet, die heut nciht mehr üblich sind.


außerdem widerspricht er sich zum teil direkt. nur ein beispiel: er bezeichnet an einer stelle "little rita nel west", glaube ich als missglückt, im lexikalischen teil führt er ihn wiederum als "unterhaltsam". da und an vielen anderen stellen fehlt mir persönlich eine entschlossene schlussredaktion: vor einer ev. neuauflage sollte das abgestellt werden. na ja gut, ist aber jetzt "offtopic" :wink:
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