Ich kann mich mit Ascotts Regie irgendwie nicht so richtig anfreunden. Mir hat schon "Sartana - Töten war sein täglich Brot", trotz Klaus Kinski und Frank Wolff nicht besonders gefallen, was schon was heißen soll. Ascott wirkt auf mich wie eine Art Visionär ohne Vision, der sich nicht mit Fließband-Kino und Trash begnügen will, sondern versucht eine Regie zu liefern die scheinbar Maßstäbe setzen soll und sich ach so toller, cooler Tricks bedient um auf sich aufmerksam zu machen. Auf mich wirkten Aktionen wie die Dreifach-Splittung des Bildschrims bei der Szene wo es Nello Pazzafini erwischte oder die wahnsinnig coole Szene wo Sartana dem 'Sabata' das Bündel durch einen Schuss durch die Beine sausen ließ, aber nur billig und zwanghaft-cool. Am Anfang, wo Sartana/ Django, das Dynamit löschte, war das noch lustig und selbstironisch, aber mit der Zeit wird es zu zentral, wesentlich und nervend. Auch die schlechten Kamerafahrten bei der Poker-Szene waren wirklich au weia

, denn die hatten null Wrikung und kanem rüber als wenn sie nur zum Protzen nach dem Motto "Guck mal was ich tolles mit meiner Kamera kann" da wären.
Ich schaue mir lieber einen Miles Deem-Film an, als die Arbeit von Möchtegern-Supermännern. Deem gilt als Trash-Papst, wird seinem Ruf gerecht, man wird unterhalten, fertig, aber so was, was Ascott macht......